Foodblog - Gehoben, aber nicht abgehoben

Karotten-Ingwer-Pesto

von mipi
07. April 2008

Karotten-Ingwer-Pesto
In letzter Zeit scheint Pesto in Mode zu sein: Zuerst sehe ich bei genussmousse ein leckeres Bärlauchpesto, dann versucht lamiacucina mit einem Kürbiskernpesto den Brückenschlag zwischen Italien und Österreich, um anschließend mit einem Brunnenkressepesto nachzulegen. Mein Beitrag zu diesem "Frühling der Pesti" ist ein Karotten-Ingwer-Pesto, welches sozusagen eine kulinarische Vereinigung Italiens und Asiens darstellt. Ob es aphrodisierende Wirkung hat? - Keine Ahnung. Da aber Ingwer darin enthalten ist, kann das sehr gut sein. Somit halte ich es für qualifiziert zur Teilnahme am Blog-Event XXXIII - “Aphrodisische Gaumenfreuden”. Auf jeden Fall sollte man sicherstellen, dass das Objekt bzw. die Person der Begierde entweder immun gegen Knoblauchduft ist oder ebenfalls genug von der Duftknolle intus hat, um nichts mehr zu riechen, denn nach dem Genuss dieses Pestos braucht man sich vor Vampiren definitiv nicht mehr zu fürchten.

Zutaten

(für 6 Personen)

  • 500 g Karotten
  • 1 Stück frischer Ingwer (ungefähr so groß wie zwei Walnüsse)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 30 g Pinienkerne
  • Ca. 1/8 l Olivenöl
  • Aceto Balsamico
  • Salz
  • Cayennepfeffer

Zubereitung

Die Karotten schälen, grob in Stücke schneiden und ca. 5-10 Minuten (je nach Größe) in kochendem Salzwasser blanchieren. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. In der Zwischenzeit Ingwer und Knoblauch schälen und grob hacken. Die Karotten, den Ingwer, den Knoblauch und die Pinienkerne in ein hohes Gefäß geben und mit einem Zauberstab pürieren. Dabei nach und nach das Olivenöl angießen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend mit Salz, Cayennepfeffer und dem Aceto Balsamico abschmecken. Zusammen mit frischem Koriander und - wer es mag - etwas Parmesan sowie Olivenöl servieren. Mir persönlich schmecken dazu am besten Linguine.

Tags

Gänge: Pasta Dips
Regionen: Crossover Italien Asien
Zutaten: vegetarisch

Kommentare

Wir bitten um Verständnis dafür, dass zum Kommentieren eine Anmeldung erforderlich ist. Dies ist der steigenden Anzahl von Spam-Kommentaren geschuldet. Eine Anmeldung per E-Mail erfordert lediglich eine Bestätigung der eigenen E-Mailadresse.