Foodblog - Gehoben, aber nicht abgehoben

Poulet aux gousses d'ail

von mipi
28. Juni 2008

Poulet aux gousses d\'ail
Auch wenn die französische Mannschaft leider schon in der Vorrunde der EM ausgeschieden ist, schaffe ich es mit einem Gericht aus ihrer Heimat doch noch, auf den letzten Drücker einen Beitrag für den Kochevent "Europa-Küche - Kochen statt Fußball" einzureichen.

Europa-Küche - Kochen statt Fußball
Poulet aux gousses d'ail könnte man auf deutsch auch lapidar als Knoblauchhuhn bezeichnet. Wer sich die Zutatenliste anschaut, weiß warum. Mehr gibt es auch gar nicht dazu zu sagen, außer vielleicht, dass es eines dieser Gerichte ist, die man vermutlich auch nach Jahrzehnten immer wieder gerne kocht und isst. Somit: Ein Klassiker!> Und übrigens: Die krosse, würzige Haut des Vogels ist der Hit. Ein Muss dazu (zumindest meiner Meinung nach) sind Mediterrane Stampfkartoffeln. Alternative: Einfach ein Baguette.

Zutaten

  • 1 Poularde (küchenfertig, ca. 1,3 kg)
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Stängel Petersilie
  • 2 Zweige frischer Rosmarin
  • 1 - 2 Knoblauchknollen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • Etwas Olivenöl
  • 150 ml trockener Weißwein
  • Etwas getrockneter Thymian

Zubereitung

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Poularde gründlich waschen und trocken tupfen, von innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. 4 Knoblauchzehen schälen und vierteln. Zusammen mit der Petersilie, dem Rosmarin, der halben Zitrone und den Lorbeerblättern in die Poularde füllen. Die Bauchöffnunf mit einem Zahnstocher zustecken. Die übrigen Knoblauchzehen schälen. Eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl ausstreichen. Die Poularde ebenfalls mit Olivenöl einpinseln und auf der Seite in die Form legen. Die Knoblauchzehen um die Poularde verteilen. Alles im Ofen ca. 20 Minuten braten. Dann die Poularde auf die andere Seite drehen und ebenfalls für ca. 20 Minuten braten. Dann die Poularde in der Form auf den Rücken legen, den Wein angießen und etwas getrockneten Thymian hineinstreuen. Alles nochmals für ca. 25 Minuten braten Quelle: Aus dem Buch "Südfrankreich - Küche & Kultur" von ''Cornelia Schinharl'' und '' Jörg Zipprick''.

Kommentare

Wir bitten um Verständnis dafür, dass zum Kommentieren eine Anmeldung erforderlich ist. Dies ist der steigenden Anzahl von Spam-Kommentaren geschuldet. Eine Anmeldung per E-Mail erfordert lediglich eine Bestätigung der eigenen E-Mailadresse.