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Praxistest: Vulkanus Messerschärfer "Edelstahl"

von mipi
18. März 2010

Im Test: Vulkanus Messerschärfer
Wie auch schon einige Bloggerkollegen vor mir (Zorra, genial-lecker.de und franzoesischkochen.de) habe auch ich vor einiger Zeit eine Anfrage der Firma Vulkanus erhalten, einen ihrer Messerschärfer zu testen. Interessant an diesem Produkt ist neben dem Design, die Tatsache, dass dieser Messerschärfer verspricht, einfach bedienbar zu sein und auch Klingen mit Wellenschliff zu schärfen. Grund genug für mankannsessen.de, dieses Utensil einem Praxistest zu unterziehen.

Vulkanus Messerschärefer

Einen wertigen und stabilen Eindruck macht er, der Vulkanus Messerschärfer - zumindest das Modell "Edelstahl".

Auf der Vulkanus-Website](https://www.steirische-spezialitaeten.at/einkaufen/messerschaerfer-vulkanus-firma-stalleger-test.html “Vulkanus Messerschärfer”) erfährt man, dass hinter der Marke Vulkanus die österreichische Firma Harald Stallegger Schärfetechnik steht, die seit 10 Jahren auf die Vulkanus Messerschärfer ein Patent (nämlich auf das spezielle Federsystem dieser Messerschärfer) hat. Bei der Entwicklung war das Ziel, Messerschärfer zu konstruieren, die von jedermann/frau einfach bedient werden können. Zum Testen wurde uns die Variante "Edelstahl" zur Verfügung gestellt. Daneben gibt es drei weitere Varianten: "Pocket" - ein sehr kompakter Schärfer, "Messerblock" - ein Messerblock mit integriertem Schärfer, "Kunststoff" - ähnlich zu "Edelstahl", nur mehr Kunststoff. Der Messerschärfer "Edelstahl" hat eine Oberfläche aus gebürstetem Edelstahl und macht einen sehr wertigen und stabilen Eindruck. Was sofort auffällt, sind die x-förmig angeordneten, metallenen Schärfungsflächen, die über ein Federsystem zur Mitte hin, gegen das zu schärfende Messer gedrückt werden.

Einfache Handhabung
Die Handhabung ist denkbar einfach: Messer einfach durchziehen.

Die Handhabung ist folgendermaßen: Glatte Messer werden einfach von hinten nach vorne durch die Schärfungsstäbe gezogen, und zwar zuerst mit der Spitze nach unten für die Grob- und dann mit der Spitze nach oben für die Feinschärfung. Messer mit Wellenschliff werden ebenfalls von hinten nach vorne durchgezogen, allerdings horizontal und mit leichtem Druck der geschliffenen Seite gegen den entsprechenden Schärfungsstab. Das klingt vielleicht zunächst etwas kompliziert, ist jedoch ganz einfach, wenn man das mal selbst durchgeführt hat. Als Gedächnisstütze ist die Bedienungsanleitung auf der Unterseite des Messerschärfers in verständlichen Bildern aber mit englischem Text abgedruckt.

Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung auf der Unterseite des Sockels - leider nur in englisch.
Die Probanden
Die Probanden: Messer, verschiedene Typen und Qualitätsklassen bunt gemischt.

Kommen wir zur wichtigsten Frage dieses Tests: Schärft er denn gut, der Vulkanus? - Ich habe das Gerät an verschiedenen Messern unterschiedlichen Typs und unterschiedlicher Güteklassen (dabei waren ein etwas teureres Messer von Dick, aber auch günstigere Messer von TCM und Ikea und sogar ein No-Name-Messer, das ich mal als Werbegeschenk bekommen habe) getestet. Bei allen Messern hat der Vulkanus sehr gut funktioniert. Anders als in Rikes Test sind meine Messer nicht beschädigt worden - weder waren Grate im Messer, noch sonst irgendwelche Beschädigungen. Selbst Metallspäne sind nicht sichtbar abgehobelt worden (so wie bei Aurélie geschehen). Nach dem Schärfen waren alle Messer deutlich schärfer (auch das wellengeschliffene Brotmesser). Alles in allem hat der Vulkanus-Messerschärfer bei mir einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen, vom wertigen und ansprechenden Design über die einfache Handhabung bis zum Schärfungsergebnis. Sicher mag man eine noch bessere Schärfung bekommen, wenn man seine Messer zum Fachmann gibt, der Vulkanus "Edelstahl" punktet allerdings mit einfacher Bedienung bei (für mich) akzeptablem Ergebnis. Hinweis: Der Messerschärfer wurde mir für den Test überlassen. Die Firma Harald Stallegger Schärfetechnik hat keinen Einfluss auf die Testdurchführung oder das Testergebnis genommen.

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