Foodblog - Gehoben, aber nicht abgehoben

Gourmetküche zum Discount-Tarif: Spaghetti mit Bärlauch-Pesto

von weinnase
08. März 2014

Spaghetti mit Bärlauch-Pesto
Wenn man im Süden der Republik lebt, kann man den Eindruck gewinnen, dass die Natur sich für den verpatzten Frühling 2013 revanchieren möchte und dieses Jahr zum Ausgleich vier Wochen früher loslegt. Bärlauch Ende Februar! Ich kann mich nicht erinnern, wann das zuletzt der Fall war. Deshalb also heute passend zum frühesten Frühling das früheste Bärlauch-Rezept aller Zeiten. In die Serie der bisher bei mankannsessen erschienenen Bärlauch-Rezepte reiht es sich ein als das wohl puristischste von allen.

Ein Tipp für Sparfüchse: Wenn man die Spaghetti beim Discounter kauft, den Bärlauch gratis in der Natur erntet und die Pinienkerne komplett durch gemahlene Nüsse ersetzt, kostet ein Teller dieses leckeren Gerichts umgerechnet etwa 75 Cent. So viel zu dem Gerücht, man könne sich mit kleinem Budget nicht gesund und schmackhaft ernähren. Und 100 Prozent bio ist es auch noch.

Zutaten

für drei Personen

  • 1 Handvoll Bärlauch
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 EL gemahlene Haselnüsse
  • 50 g Parmesankäse
  • 50 ml Sahne
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 500 g Spaghetti

Zubereitung

Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne anrösten. Den Parmesan zerkleinern. Den Bärlauch waschen, trockenschleudern und grob hacken. Alles mit den gemahlenen Nüssen (man kann auch Walnüsse oder Mandeln nehmen) und 2-3 EL Olivenöl mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die Sahne unterrühren, dabei die Menge so dosieren, dass das Pesto nicht flüssig wird, 2-3 EL sollten reichen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Das Pesto kann man entweder puristisch mit Spaghetti genießen, mit Crostini oder als Dip.

Dazu passt...

... ein italienischer Rotwein. Mein Favorit: Ein Sangiovese, z. B. ein Chianti.

Tags

Gänge: Pasta
Regionen: Italien Deutschland Europa
Zutaten: vegetarisch

Kommentare

Wir bitten um Verständnis dafür, dass zum Kommentieren eine Anmeldung erforderlich ist. Dies ist der steigenden Anzahl von Spam-Kommentaren geschuldet. Eine Anmeldung per E-Mail erfordert lediglich eine Bestätigung der eigenen E-Mailadresse.